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Pferdestall 360°

Anregungen zum Pferdestallbau

Was können Sie beim Stallneubau gegenüber einem normalen herkömmlichen Pferdestall besser machen und wo können Sie Arbeitszeit und Kosten einsparen!

Entmistung
Die Hauptarbeit im Pferdestall ist das Entmisten. Hier sollte man unbedingt eine rationelle Möglichkeit wählen, um Arbeitszeit einzusparen.
Schlepper mit Schaufel oder Hoflader sind eine Möglichkeit, ebenso die Verwendung eines Großraum-Mistkulis. Das Entmisten mit der Schubkarre ist sehr Zeit- und Kraftaufwendig.
Sehr bewährt haben sich Breitschieber-Entmistungsanlagen, die im Paddock laufen. Leider ist diese Art der Entmistung den meisten Stallbesitzern kaum bekannt.
Mit einer solchen Anlage erspart man sich den Abtransport des Mistes. Hier sparen Sie enorm Arbeitszeit (bis zu 50%).
Beim Entmisten wirft man den Mist direkt außen am Stall in den Paddock (anstatt in eine Mistkarre). Der Breitschieber läuft offen im Paddock, dadurch sind keine teuren Kanäle mit Abdeckung erforderlich. Die Pferde müssen beim Entmisten nicht weggesperrt werden.
Der Breitschieber transportiert den Mist ans Ende des Stalles.
Breitschieberanlagen sind sehr preisgünstig und daher sehr wirtschaftlich.
Lassen Sie sich dazu von einem Fachmann beraten.

Heufütterung
Pferde fressen auf der Weide sehr lange und immer kleine Portionen.
Verwenden Sie im Stall eine Heuraufe, die von der Stallgasse aus zu füllen ist. Dadurch brauchen Sie nur einmal am Tag Heu vorlegen (Arbeitszeiteinsparung).
Wir empfehlen eine Großraumheuraufe, nach unten leicht konisch, damit das Heu immer nach rutschen kann. Wird die Raufe mit einem Blecheinsatz für den oberen Teil ausgestattet, kann das Pferd nur vom unteren Teil fressen (besser für den Unterhals, das Pferd bekommt keinen Staub in Augen und Nase). Es können immer nur kleine Portionen herausgezupft und gefressen werden. Dadurch sind die Pferde sinnvoll und lange beschäftigt. Die Pferde sind ausgeglichener und es ist gesünder, als wenn das Heu schnell vom Boden aufgefressen wird. Sie können das Heu auch nicht unterscharren (Heueinsparung) und sich weniger mit Würmern infizieren.

Tränken
Verwenden Sie nur Tränkebecken mit Rohrventil. Sie sind wesentlich leichter zu bedienen als eine Zunge. Es sammeln sich keine Futterreste hinter dem Rohrventil und wenn bei Frost das Wasser im Becken eingefroren ist, lässt sich das Rohrventil immer noch betätigen. Eine Zunge ist meistens im Wasser festgefroren und geht nicht mehr zu bedienen. Die Schale der Tränke muss aus weichem verformbarem Kunststoff sein.
Bei Tränken aus emailliertem Guss oder Hartplastik kann ein Tränkebecken durch Schlagen zerstört werden. Die Bruchkante ist meistens sehr scharf und die Pferde können sich daran verletzen.

Wasserversorgung
Damit die Wasserleitung im Winter frostfrei bleibt und die Ventile der Tränkebecken nicht einfrieren, empfehlen wir ab fünf Tränken eine Wasserringleitung in Verbindung mit einem Heizgerät zu verwenden.
Bei einsetzendem Frost beginnt das Wasser automatisch zu zirkulieren und wird bei Bedarf aufgeheizt. Das Heizgerät übernimmt alle Frostschutzfunktionen.
Durch diese Maßnahme müssen Sie die Wasserleitung bei Frost nie mehr abstellen und kein Wasser tragen (Arbeitszeiteinsparung).
Wir haben jede Menge Erfahrung mit der Wasserversorgung in Pferdeställen. Lassen Sie sich von uns beraten. Wir sagen Ihnen beispielsweise warum Sie die Wasserleitung niemals aus Metall (verzinkt, Nirosta, Kupfer) verlegen sollten.
Bei kalkhaltigem Wasser empfehlen wir ein neues Heizgerät mit speziellem Kalkschutz.

Boden in Pferdeboxen
Der Boden in Pferdeboxen wird in der Regel betoniert. Da Beton rau ist, muss eine relativ dicke Einstreumatratze vorhanden sein, damit die Pferde sich nicht aufschürfen können. Mit dem Einstreu wird der Urin aufgesaugt. Es ist Ihr Vorteil, wenn die Matratze sehr dünn gehalten werden kann. Wir empfehlen dafür spezielle Gummimatten als Bodenbelag. Die Matten sind weich, warm, rutschfest und urinundurchlässig. Bewährt haben sich auch günstige Matten aus Recyclingkunststoff. Sie haben kaum Schadstoffe  und sind sehr rutschfest (Hoplastmatten).
Verwenden Sie Kurzstroh, Sägemehl, Hobelspäne oder Strohpellets, dann reicht eine dünne Einstreuschicht, um den Urin aufzusaugen.
Die Pferde kommen nicht mehr auf den rauen Betonboden und können sich nicht aufschürfen.
Wenn Sie weniger einstreuen (Strohersparnis) müssen Sie auch weniger entmisten (Arbeitsersparnis).
Auch der Misthaufen wird automatisch kleiner und man muss weniger Mist entsorgen.
Die Matten haben sich somit bald amortisiert.

Entlüftung und Belichtung
Anstelle von Lichtbändern aus Kunststoff- oder Glasscheiben ist es sinnvoll, windbrechende Netze einzubauen.
Das Windnetz lässt die Luft durch, was zu einer sehr guten Be- und Entlüftung beiträgt, vermeidet aber Wind und Zugluft vollkommen.
Die Netze dienen auch hervorragend der Belichtung durch Tageslicht und sind außerdem sehr preiswert.
Verwendet werden auch Trapezbleche mit kleinen Löchern, die den Windnetzen ähnlich sind.
Bei Verwendung von Windnetzen wird der Stall im Winter evtl. etwas kühler, was aber durch die gute Belüftung Ihren Pferden zugute kommt.
Die Feuchtigkeit im Stall (ein Pferd atmet bis zu 10 Liter Wasser am Tag aus) wird durch Belüftung mit Windnetzen aus dem Stall auf natürliche Weise abgeführt.
Auch in Reithallen haben sich windbrechende Netze bestens bewährt, da im Sommer bei Hitze ein viel besseres Klima herrscht als in geschlossenen Hallen. Man spürt immer, dass sich die Luft leicht bewegt.

Bei Verwendung von windbrechenden Netzen als Rollenware können Sie enorm Geld sparen und bei guter Befestigung halten diese einwandfrei.

Zaun für Paddocks
Wir empfehlen einen Zaun aus verzinkten Rohren 2“ (60 mm) im Baukastensystem
(2- oder 3-rohrig). Die Rohre werden mit speziellen abgerundeten Verbindern aus Guss
zusammengeschraubt.
Verletzungen durch Kanten an den Schellen sind ausgeschlossen.
Die Pfosten können einbetoniert oder aufgedübelt werden.
Im Gegensatz zu Paddock-Zäunen aus Holz, werden die Rohre nicht angenagt, sind bruchsicher und faulen am Boden nicht ab.
Auf Wunsch kann man auch Türen und Tore im Paddock-Zaun einbauen. Dazu haben unsere 3-rohrigen Teleskoptüren einen speziellen Federbolzen-Verschluss (Einhandbedienung). Für die Türen müssen stärkere Pfosten verwendet werden.

Pferdestall Modul
Wir haben ein System für einen pferdegerechten Stall entwickelt, der sehr rationell in allen Details durchdacht und dadurch optimiert ist.
Durch Stahlsäulen und glatte Holzbohlen-Außenwände können die Pferde nicht nagen und keine Löcher in die Wand schlagen.
Nahezu alle Maße und Ausführungen sind möglich.
Dieser Stall ist im Vergleich zu konventionell gebauten Ställen mindestens 1/3 günstiger (enorme Kosteneinsparung).
Auch die Betonarbeiten für den Unterbau sind sehr einfach und dadurch ebenfalls sehr preiswert.
Mit unserem Modulstall können Sie enorm Kosten sparen, ohne Einschränkung der Qualität.
Bedenken Sie dass die Einsteller nicht mehr Miete bezahlen, egal ob der Stall teuer oder günstig ist. Hier liegt ein Schlüssel zum betriebswirtschaftlichen Erfolg.

Wir hoffen, Ihnen mit dieser Broschüre einige neue, interessante Anregungen und Informationen gegeben zu haben.

Rufen Sie uns an, bevor Sie mit dem Bau beginnen, wir beraten Sie gerne.
Auf Wunsch besucht Sie unser Außendienstmitarbeiter zu einer ausführlichen und unverbindlichen Beratung.

Mit freundlichen Grüßen

Georg Sulzberger
Sulzberger Pferdeboxen

www.sulzberger.de
Tel.: 07645- 9108-0
Fax: 07645- 9108-35
info(at)sulzberger.de